JUSO Blog

Abzocker stoppen - aber richtig

Vor der Debatte machten wir Nationalrät/-innen darauf aufmerksam, dass die Minder-Initiative das Abzocker-Problem nicht löst.

Heute ist es so weit: Der Nationalrat diskutiert endlich die Minder-Initiative. Dabei wird vornehmlich darüber gestritten, ob das Volk wirklich die Chance erhält, über die Initiative abzustimmen. Ob dem ganzen Parteien-Geplänkel geht jedoch der Inhalt von Minders Vorlage völlig verloren. Doch darüber zu sprechen, wäre eigentlich bitter nötig.

Es wird weiter abgezockt

Es wird weiter abgezockt: UBS-Chef Oswald Grübel

Trotz allem: Bei der UBS wird munter weiter abgezockt. Die Bank schreibt zwar einen Jahrsverlust von 2.7 Milliarden Franken zahlt aber erstaunlicherweise „erfolgsabhängige" Boni im Wert von 3 Milliarden aus.

Das Bankgeheimnis abschaffen

Wenn es nicht so tragisch wäre, könnte es fast lustig sein: Seit Jahrzehnten fordert die SP Schweiz die Abschaffung des Bankgeheimnisses. Was wir mit unzähligen Vorstössen und Initiativen nicht geschafft haben, kriegen die Bürgerlichen jetzt endgültig hin: Das Bankgeheimnis ist tot. Auch wenn jetzt noch ein paar Scheingefechte ausgetragen werden, die Sache ist gelaufen. Zu Recht.

Wiederaufbau statt Boni

Die UBS-Manager wollen sich 4 Milliarden Boni nehmen. Unser Vorschlag: Gebt das Geld Haiti!

Wir haben heute einen offenen Brief an UBS-Chef Grübel geschrieben. Der Grund: Trotz Verlusten wollen sich die Manager bei der UBS 4 Milliarden Boni nehmen.

Filz und Korruption

Renten kürzen um den Versicherungen fette Gewinne zu ermöglichen? Am 7. März stimmen wir darüber ab.

Das neue Jahr beginnt wie das alte. Zumindest, was den Filz im Berner Polittheater angeht. Gleich zweimal wurde uns vergangene Woche wieder vor Augen geführt, wer in diesem Land wirklich die Macht hat.

Kuchen gerechter verteilen!

Aktion der JUSO Bern, um Abzocker-Löhne im Vergleich zu den Mindestlöhnen mit Weihnachtsbäumen, greifbar zu machen.

2009 ist die Krise definitiv in der Realwirtschaft angekommen. Das zeigt die steigende Arbeitslosigkeit. Wer nun aber denkt, dass die Ursachen der Krise umso entschlossener angegangen werden, irrt.

Briefpreise für Abzocker

Damit sich Abzocker vorstellen können, wie sich ein 56 Mal tieferes Einkommen anfühlt.

Damit sich Abzocker vorstellen können, wie sich ein 56 Mal tieferes Einkommen anfühlt, haben wir heute Morgen in der ganzen Schweiz auf Briefkästen den Hinweis angebracht, dass A-Post neu Fr. 56.- und B-Post Fr. 47.60 kosten.

Klarheit über Abzocker-Löhne!

Verteilung der Löhne 2006: 1.5% verdienten über 20'000 Franken und wahrscheinlich noch viel mehr. Darüber schweigt das BFS.

Wir haben heute einen offenen Brief ans Bundesamt für Statistik geschrieben. Wir fordern sie in diesem Brief dazu auf, in ihrer Lohnstrukturerhebung auch die Resultate für die obersten Löhne zu publizieren und nicht Handlanger der Abzocker zu sein und diese Gehälter zu verschleiern. Hier der Brief:

Sozialismus im Vormarsch

Dirk Niebel, FDP-Minister im Kabinett Merkel, bezeichnete die Forderung nach Mindestlöhnen als «Griff in die sozialistische Mottenkiste». Der Herr Entwicklungshilfeminister braucht wohl selber Entwicklungshilfe. Denn wenn er recht hätte, wären England, Frankreich, Spanien, Holland, Belgien, Luxemburg und Portugal allesamt sozialistische Länder. Sie alle kennen nämlich Mindestlöhne.

Abgeschwächte Scheinlösung

Trotz der Krise: Wenn es nach der Finma-Scheinlösung geht, wird auch bei der UBS munter weiter abgezockt.

Kaum. So will die Finma in Zukunft mit ihrem Rundschreiben die Boni bei den Schweizer Banken und Versicherungen regeln. Sie hat damit im Vergleich zu ihrem ersten Entwurf praktisch auf ganzer Linie den Abzockern nachgegeben.

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