Heute wird Novartis-Präsident und Top-Abzocker Daniel Vasella in den Vorstandsausschuss von economiesuisse gewählt. Der Grossunternehmer-Verband biegt damit endgültig auf die Abzocker-Strasse ein. Vasella gehört zur Crème de la Crème der Abzocker.
Es verwundert eigentlich kaum mehr. Daneben ist es aber trotzdem: Die Abzocker-Manager in den grössten Schweizer Unternehmen nahmen sich auch im letzten Jahr wieder mehr. So verdient ein Konzern-Leitungs-Mitglied heute im Schnitt 73 Mal mehr als der oder die Mitarbeiter/-in mit dem kleinsten Lohn.
In der ganzen Schweiz werden JUSOs ab morgen Anfragen einreichen, die die Gemeinde auffordern, bis auf weiteres alle geschäftlichen Beziehungen mit den Grossbanken UBS und Credit Suisse einzustellen.
Sami Niggi Näggi – neun Samichläuse besuchten heute unverhofft die Generalversammlung der Credit Suisse im Zürcher Hallenstadion. Grund: der Vergütungsbericht der Grossbank. Dieser sieht vor, dass die Führungsriege der CS insgesamt 150 Millionen Franken zugeschanzt bekommt. Allein Konzernchef Brady Dougan soll 71 Millionen Franken Boni erhalten.
Der Abzocker-Lohn von CS-Chef Brady Dougan beschäftigt weiter. Und das nicht nur, weil am Freitag die CS-Generalversammlung über die Saläre der Manager befindet. Nein, seine 91 Millionen sind einfach eine unvorstellbare und abgehobene Summe. Die meisten werden sich wohl kaum vorstellen können wie unglaublich viel das genau ist. Ich mit eingeschlossen.
Als CSI-AgentInnen sperrten wir gestern das Gelände vor der UBS am Paradeplatz in Zürich grossflächig ab. Zeugenaussagen wurden aufgenommen und nach Spuren gesucht. Denn: Die UBS ist ein Tatort.
91 Millionen. Mit dieser bescheidenen Summe liess sich Brady Dougan seine Tätigkeit bei der Credit Suisse im letzten Jahr vergolden. 20 Millionen als Jahresgehalt mit den "üblichen" Boni, plus 71 Millionen aus einem zusätzlichen Bonus-Programm der Grossbank. Das tönt nach viel. Trotzdem ist es schwer, sich hinter diesen nackten Zahlen etwas Konkrets vorzustellen.
Brady Dougan, der Chef der CreditSuisse hats geschafft. Er ist der neue Spitzenreiter in der Schweizer Lohnolympiade. Zu seinem Grundsalär von an sich schon unglaublichen 20 Millionen kommen nochmals 71 Millionen Boni. In einem Jahr. Eine Zahl, die man sich eigentlich nicht vorstellen kann.
8000 Dollar. Für diesen bescheidenen Betrag war CEO Thomas Ryan bereit an einem von seinem Pharma-Unternehmen organisierten Benefiz-Golfturnier mitzuspielen. Aber keine Angst: Der Mann muss nicht darben, das ist nicht sein volles Einkommen. Satte 30.4 Mio.
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