Rassistische Hetze in Kampagne zur SVP-Initiative - JUSO fordert strafrechtliche Konsequenzen!

22.05.2026

Das Egerkinger Komitee zeigt einmal mehr sein wahres menschenverachtendes Gesicht. Der Abstimmungskampf um die neueste SVP-Initiative (“Keine 10 Millionen Schweiz”) ist von rassistischen Narrativen durchtränkt. Das nun veröffentlichte Computerspiel ist purer Rassismus. Damit überschreiten das Egerkinger Komitee und die SVP-Hardliner endgültig eine klare rote Linie. Das ist strafbar und muss entsprechende Konsequenzen haben!

Ausländer*innen als Sündenbock für alles, Zuwanderung als Bedrohung für die Schweiz, Erzählungen von genetisch und kulturell unüberwindbaren Unterschieden - der Abstimmungskampf um die SVP-Initiative wird von rechts bis rechtsextrem seit Monaten offen rassistisch geführt. Mit dem Computerspiel “Schweiz schützen statt schleichender Islamisierung” übertrifft sich die rassistische Hetze des Egerkinger Komitees selbst. Nathalie Ruoss, Vize-Präsidentin der JUSO Schweiz stellt klar: “Dieses Spiel ist nicht nur geschmacklos, sondern rassistische Hetze in seiner reinsten Form. Das ist Gift für unsere Demokratie!”

Rassismus und Hetze gehörten schon immer zu den Grundwerten des Egerkinger Komitees und werden immer offener gezeigt. Das ist eine brandgefährliche Entwicklung. Hass und Hetze sind keine Meinung und haben keinen Platz in einer Demokratie. Denn auch in einem bürgerlichen Rechtsstaat muss es Grenzen geben: Die Antirassismusstrafnorm muss vollständig durchgesetzt werden und das Computerspiel, sowie der dazugehörige Eintrag auf der Website des Egerkinger Komitees müssen sofort gelöscht werden. Solche menschenverachtenden Inhalte dürfen wir als Gesellschaft nicht tolerieren!

Mit seinem reisserischen Titel und der Darstellung von realitätsfernen Zuwanderungswellen bedient das Spiel Verschwörungstheorien eines Bevölkerungsaustauschs. Als Grenzbeamtin soll man gleichzeitig dutzende People of Colour und Muslim*innen, bewaffnet, kopftuchtragend, gekennzeichnet mit einem roten Kreuz und als bedrohlich und unerwünscht dargestellt, an der Grenze gewaltsam abwehren. Passiert eine böse Person die Grenze, erhalten die Spielenden Strafpunkte. Weisse, als erwünschte Fachkräfte dargestellte Personen sind mit einem grünen Haken versehen und sollen über die Grenze gelassen werden. Mit der klaren Einteilung in eine gute und eine schlechte Kategorie wird eine Gruppe von Menschen aufgrund einer vermeintlichen 'Race' (Hautfarbe) und aufgrund ihrer Religion (Muslim*innen) pauschal herabgesetzt und Ihnen die Menschenwürde abgesprochen.

Gleichzeitig wird zu Diskriminierung und Hass aufgerufen, indem Menschen aufgrund eines zugeschriebenen Merkmals an der Grenze mit Gewalt zum Verschwinden gebracht werden. Durch faktenwidrige Darstellungen werden Emotionen und Ressentiments geschürt, in dem Menschen mit bestimmter Gruppenzugehörigkeit generell als Gefahr und Bedrohung dargestellt werden und die Mehrheit aller Migrant*innen als gefährliche Masse erscheint. Diese Verzerrung der Art der Einwanderung schafft ein Bild, das Migration generell als kriminell und bedrohlich darstellt. Das ist ein rassistischer Aufruf zu Hass und Hetze gegen PoC und Muslim*innen und setzt diese in Ihrer Menschenwürde herab. Damit beinhaltet das Spiel ganz klar strafbaren Rassismus nach Art. 261bis Abs. 1 und 4 erster Teilsatz des Strafgesetzbuches und muss entsprechende Konsequenzen haben!